Erding 24.10.2015

Bundesinnenminister besucht das Wartezentrum für Asylsuchende in Erding

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat bei seinem Besuch in Erding den dort tätigen THW-Helferinnen und Helfern für ihr Engagement gedankt. Vom 17.10.2015 bis zum 22.10.2015 unterstützten zwei Helfer des OV Widdern Elektroinstallations-Arbeiten in Erding.

Am Samstag, den 24.10.15, hat Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière das vom THW im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und dem Deutschen Roten Kreuz in Erding errichtete Wartezentrum für bis zu 5.000 Flüchtlinge besucht und sich bei den ehrenamtlichen und hauptamtlichen THW-Einsatzkräften für die bisher geleisteten Arbeiten an diesem Großprojekt bedankt.

Wörtlich sagte der Bundesinnenminister: "Hier in Erding ist in wenigen Tagen ein Wartezentrum entstanden. Diese Einrichtung ist das Ergebnis der großartigen Leistungen von BAMFDRKTHW und Bundeswehr. Die Zusammenarbeit ist sehr gut. Ich bin gekommen, um Danke zu sagen. Hier hat man viel improvisiert. Gerade mit diesem Geist werden wir diese Herausforderung lösen müssen."
In Erding arbeiten täglich bis zu 350 THW-Einsatzkräfte, um die auf dem Fliegerhorst vorhandenen Gebäude, Einrichtungen und die erforderliche Infrastruktur als Wartezentrum für Asylsuchende herzurichten. Mit Unterstützung durch THW-Ortsverbände aus dem gesamten Bundesgebiet war es möglich, innerhalb kurzer Zeit die Sanitärinfrastruktur herzurichten, Straßen und Wege zu bauen und vorhandene Gebäude auszubauen.

Dank der hohen Leistungsbereitschaft und der schnellen und qualifizierten Ausführung der Arbeiten durch die eingesetzten Helferinnen, Helfer und des hauptamtlichen THW-Personals sind Teile des Wartezentrums bereits am vergangenen Montag, den 19.10.15,  in Betrieb genommen worden. Die Wartezentren haben den Zweck, dass sich die Flüchtlinge dort wenige Tage aufhalten, bevor sie von den einzelnen Bundesländern aufgenommen werden.

Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks tragen somit zur gesellschaftlichen Herausforderung, der Unterbringung von Flüchtlingen, im hohen Maße bei. Seit dem letzten Jahr unterstützen bundesweit ehrenamtliche und hauptamtliche THW-Angehörige Kommunen, Landkreise, kreisfreie Städte und weitere Anforderer bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Bis heute wurden hierzu über 12.000 Helferinnen und Helfer mit umfangreichem Spezialgerät, Ausstattung und Einsatzfahrzeugen aus allen technischen und logistischen Einheiten des THW eingesetzt.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt.

(Quelle: THW )




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